Wer jetzt meint, ich wäre von etwas begeistert, dann sage ich nur: Nein, es hat mir eher den Hut gelüpft!

Ich bin ja wirklich die Letzte, die etwas gegen sprachliche Gleichberechtigung hat, es ist mir im Gegenteil sogar ganz besonders wichtig und ich pflege die Sprache, indem ich entweder geschlechtsneutral formuliere oder beide Geschlechter nenne. Denn wereliwer erklärt mir, wieso bitte das «generische Maskulinum» – das eindeutig die männliche Vorherrschaft in den Sprachwissenschaften der Frühen Neuzeit hervorgebracht hat – geschlechtsneutral sein soll? – So ein Quatsch!

Von Gender-Gap, Binnen-I, Schrägstrichen etc. halte ich übrigens auch nichts, und – obwohl wir Menschen aus Sternenstaub geboren wurden – auch nicht vom Gender-Sternchen.

Nun sitze ich aber an einem sehr umfassenden Buch, das ein ganzes Sternchenmeer versammelt, und gerate an die Grenzen meines temporären Universums. Himmel noch mal!

– Aber das Wort, das mir da gerade eben unter die Augen gekommen ist, pfeift jetzt wirklich aus dem letzten schwarzen Loch und ich empfinde es echt als Verletzung meiner physischen und psychischen Integrität:

Bürger*innen-Rechtsbewegung


Nachtrag
Wer meint, es könnte nicht noch schlimmer kommen, irrt sich aber ganz gewaltig, denn – jetzt kommts:

«Jede*r ist seines*ihres Glückes Schmied*in»


Leute, also ich mach Feierabend. Punkt. Oder Stern.








 
 
 
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